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Die Abkürzung EMDR steht für: Eye Movement Desensitization and Reprocessing.

 

Ist eine Traumatherapie zur Bewältigung erlebter Traumata und der damit verbundenen Gefühle, schmerzlichen Erinnerungen sowie negativen Glaubenssätze.

 

In den Jahren 1987 – 1991 entwickelte Francine Shapiro diese traumazentrierte Psychotherapie, mit der sie schwer traumatisierten Menschen effektiver helfen konnte, als mit jedem anderen psychotherapeutischen Verfahren. Zunächst behandelte sie austherapierte Vietnam-Veteranen und konnte ihnen schon nach nur wenigen Therapiesitzungen mit EMDR zu einem freieren und besseren Leben verhelfen.

Bei der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen ist EMDR als wissenschaftliche Methode international anerkannt. Zum Beispiel wurde EMDR nach dem Tsunami im Indischen Ozean 2004 von der Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) in deren Psychotherapeutendatenbank angeboten.

Durch die Bewältigung des erlebten Trauma in seiner gesamten Komplexität kann der Betroffene auch in gegenwärtigen Situationen, die an das Trauma erinnern, handlungsfähig, emotional stabil und gesund bleiben.
Bei der Behandlung mit EMDR werden die auslösenden traumatischen Ereignisse der Vergangenheit mit den dazu gehörenden Gefühlen, Erinnerungen und Glaubenssätzen sowie die gegenwärtigen Auslöser und auch mögliche zukünftige Probleme be- und verarbeitet.

Darüber hinaus können Ängste, Trauer, Stress, Enttäuschungen, psychosomatische Beschwerden und vieles mehr, ebenfalls mit EMDR behandelt werden.
Durch EMDR kann die wahre Ursache einer Erkrankung gefunden und therapiert werden, selbst wenn dem Patienten gar nicht bewusst war, dass sie durch eine Traumatisierung entstanden ist. Seit einigen Jahren wird EMDR auch im Coaching angewendet.
 

Ablauf


Der Betroffene konzentriert er sich auf das traumatische Erlebnis, während seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf die äußere bilaterale Stimulation gelenkt wird. Diese entsteht meist dadurch, dass der Therapeut seine Finger vor den Augen des Klienten rhythmisch von rechts nach links bewegt und den Klienten bittet dieser Bewegung mit den Augen zu folgen. Durch das Folgen der Handbewegungen soll eine abwechselnde Stimulation beider Gehirnhälften erreicht werden (das Gleiche kann auch durch beidseitige Berührungen oder Töne entstehen). Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Klient die traumatische Erinnerung mit all den dazugehörigen Gefühlen und Glaubenssätzen als nicht mehr belastend empfindet.
Hiernach können die zuvor noch negativen Gefühle und Glaubenssätze nun in neue und positive abgeändert werden. Um das Neue und Positive mit dem Ziel der Ichstärkung zu verinnerlichen und zu verankern, werden hier ebenfalls bilaterale Stimulationen eingesetzt.

Der Einfluss dieser Technik ist vergleichbar mit der REM-Phase während des Schlafs. Über die Augenbewegungen wird die Verarbeitung im Gehirn angeregt und dadurch wiederum der Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt.

In Deutschland wurde EMDR laut Gutachten des wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie, § 11 PsychThG vom 6. Juli 2006, bei Erwachsenen mittlerweile als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung wissenschaftlich anerkannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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