Fallbeispiele                                   

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In der Therapie geht es im Wesentlichen darum, das Problem zusammen mit seinem Ursprung aufzulösen. Dazu wird der tiefere Sinn des jeweiligen Verhaltens angeschaut, welches mit dem Problem in Verbindung steht. Denn aus einem oder eventuell mehreren Gründen war es wichtig oder sogar notwendig sich genau so zu verhalten. Erst wenn das Motiv für dieses Verhaltensmuster nicht mehr besteht und wir unsere Handlungsweise ändern, können wir uns und unser Leben wahrhaftig zum Positiven verändern.

 

Frühere Klienten berichten wie folgt:

 


Belastende Lebenssituationen und geringes Selbstvertrauen


Frau 41, fühlte sich nicht gesehen
Dieses Problem hatte mehrere Facetten.
1. Es stellte sich raus, dass sie immer damit beschäftigt war, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dies führte zurück zu ihrer Geburt, wo sie das Gefühl hatte, die Hebamme hätte sie verprügelt, bis sie endlich atmete. In ihr hatte sich der Glaube festgesetzt: Um nicht geschlagen zu werden, muss man wissen, was die anderen von einem erwarten. Deshalb wusste sie was andere erwarten, kam aber selbst dabei zu kurz.
2. Ihre Mutter war oft traurig, dann hatte sie immer das Gefühl, sie müsse ihre Mutter retten. Dabei wurden ihre Bedürfnisse nicht gesehen.
3. Sie war furchtbar neidisch auf ihren großen Bruder, weil der Vater ihn bevorzugte. Sie glaubte fest daran, dass der Vater lieber noch einen Jungen gehabt hätte. Als sie verstanden und gespürt hatte, wieso sie sich so verhalten hatte, konnte sie es loslassen. Nun fühlt sie sich gesehen und kann daher sagen, was sie braucht.
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Mann, 24 mit heftigen Aggressionen
Ob Zuhause, in Beziehungen oder auf der Arbeit; er fühlte sich ständig in die Enge getrieben und hatte dann das Gefühl, er müsse der Stärkere sein. Darüber hinaus hatte er schon seit seiner Kindheit ein großes Bedürfnis Dinge kaputt zu machen.
In seinem Stammbaum fanden wir den ersten Grund. Sein sizilianischer Großonkel hatte Streit wegen eines Mädchens und sein Gegner wollte ihn von den Klippen stoßen. Er überlebte nur, weil er ihm zuvor kam und ihm den Bauch aufschlitzte. Danach galt es für den Großonkel wachsam zu sein, ob die Familie des Toten Rache nehmen würde. Diese Erfahrung und Wachsamkeit hatte er übernommen.
Der zweite Grund war, dass seine Mutter mit ihm schwanger wurde und diese Schwangerschaft die Pläne wieder nach Italien zu ziehen zunichte machte. Durch dieses einschneidende Erlebnis hatte er gelernt, dass ihm die Rolle zufiel alles zu zerstören.
In den Sitzungen löste er sich von diesen Erlebnissen und sein Umfeld ist begeistert über seine neue sanftere Art, selbst bei der Arbeit hatte man sofort etwas bemerkt.
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Mann 39, der schüchtern war und niemandem in die Augen schauen konnte
Er fühlte sich von seiner Mutter bei der Geburt nicht willkommen geheißen. Dann, als Teenager erhält er wegen seiner starken Akne mitleidige Blicke. Diese waren so schlimm für ihn, dass er niemandem mehr in die Augen schaute und immer schüchterner wurde - aus Angst wieder so angeschaut zu werden und sich dabei allein gelassen zu fühlen. Dieses Verhalten hielt er bei, bis er zu mir in die Praxis kam, da war er schon 39. Heute schaut er seine Mitmenschen direkt und interessiert an und ergreift auch selbst die Initiative Leute anzusprechen.
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Mann 35, mit Burn-Out
Er sollte einen neuen Absatzmarkt erschließen. Es war deutlich mehr Arbeit, als er erwartet hatte und sein Chef forderte ständig bessere Zahlen. Der Stress und seine Angst den Arbeitsplatz zu verlieren wuchsen, bis er nach 2 Jahren förmlich darunter zusammenbrach. Er begab sich erst in Behandlung als er auch schon unter körperlichen Beschwerden, wie Rückenschmerzen und Schmerzen im Arm, die sich bis zum Herzen hoch ausbreiteten, litt. Sein Hauptproblem war, dass er nicht nein sagen konnte. Nein sagen fühlte sich aus sehr tief liegenden Gründen lebensgefährlich für ihn an. Genau das galt es für ihn zu verändern. Kurz nach der Therapie trennte er sich von der Firma, da er für einen solchen Chef nicht mehr arbeiten wollte.
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Beziehungs- und Sexualprobleme
 

Mann 34, konnte sich emotional nicht öffnen
Obwohl er gerne innigere Liebe gespürt hätte, war er nicht in der Lage sich seiner Partnerin zu öffnen. Die Beziehung war daran zerbrochen. Er kam, um nicht die gleichen Erfahrungen noch einmal zu machen.
Als er 15 war, trat sein Vater eines Abends in sein Zimmer und weckte ihn. Dieser war vollkommen in Tränen aufgelöst und erklärte ihm, er wolle sich verabschieden. Die Mutter habe sich von ihm getrennt und er wüsste jetzt nicht, wie er damit leben solle. Mein Klient fühlte sich vollkommen hilflos und überrumpelt. Er konnte nicht ertragen in welch schrecklicher Verfassung sein Vater war und nahm sich vor, sich selbst nie in eine so schmerzhafte Situation zu bringen. Damit hatte er sich der Liebe verschlossen. Als er nun spürte, dass genau diese Angst des Verlustes ihm Verlust gebracht hatte, aber keine Liebe, entschied er, sich bewusst von der Erfahrung seines Vaters zu lösen und sich dem Leben und der Liebe zu öffnen. Wie ich kürzlich hörte, führt er seit 2,5 Jahren eine glückliche Beziehung.
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Mann 37, litt unter Streitigkeiten in seinen Partnerschaften
Für sein Verhalten gab es 2 Gründe.
1. Als Kind wurde er fast vom Auto überfahren, weil er nicht gehört hatte. Dafür wurde er von seinem Vater windelweich geschlagen und seine Mutter stand untätig dabei. Von dem Tag an war er ein angepasster Junge. Genauso verhielt er sich dann auch in seinen Partnerschaften. Er hatte das Gefühl, er müsse immer alle Erwartungen seiner Partnerin erfüllen und komme so selbst zu kurz. Er empfand eine Beziehung daher schnell als monoton und langweilig. Dafür gab er dann seiner Partnerin die Schuld, so dass sie oft stritten.
2. Als Teenager war er zurückhaltend und ging nur selten aus. Sein Vater dagegen hatte ständig Affären, von denen die ganze Familie wusste. Eines Tages erniedrigte sein Vater ihn: „Mensch, dass Du es noch nicht mal schaffst eine Freundin zu haben!“ Von da an hatte er den insgeheimen Wunsch zu beweisen, dass auch er ein toller Hecht war und dafür reichte nur eine Freundin eben nicht aus. Unbewusst provozierte er daher in seinen Beziehungen Streit, damit diese zerbrachen. So befreite er sich dann aus der Monotonie der einen Partnerschaft und konnte sich die nächste suchen.
In der Therapie war er so geschockt über das, was er sich selbst antat, dass er sein Verhalten losließ und unter neuen Vorzeichen in seine nächste Beziehung gehen konnte.
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Frau 32, Sie konnte sich Ihrem einfühlsamen Mann im Bett nicht öffnen
Schon in ihrer ersten Partnerschaft hatte sie Schmerzen beim Sex. Als sie Hilfe bei ihrer Mutter suchte, sagte diese ihr, sie müsse dem Manne zu Diensten sein, das sei ihre Pflicht. Dadurch wurden ihre Erfahrungen nicht besser und Sexualität für sie nicht reizvoller.
Es stellte sich heraus, dass sie schon als kleines Mädchen negative Erfahrungen gemacht hatte. Als sie bei Ihrer Oma übernachtete, kam ihr bereits erwachsener Cousin vorbei und sie musste sich mit ihm das Sofa teilen. Er schlief ganz eng hinter ihr und im Schlaf legte er seine Hand auf ihren Intimbereich. Obwohl sie die Hand weg schob, legte der Cousin sie immer wieder zurück. Als sie der Oma am nächsten Morgen davon erzählte, nahm diese sie nicht ernst. Dadurch fühlte sie sich ausgeliefert und alleingelassen.
Ihr erster Besuch beim Gynäkologen war katastrophal. Die Untersuchung war sehr schmerzhaft und das Abtasten empfand sie als einen Übergriff. Auch hier fühlte sie sich ausgeliefert und entschied, dass nichts mehr in ihre Vagina durfte, weil sie nie mehr Schmerzen leiden wollte. Durch die Behandlung trennte sich von Ihren negativen Erfahrungen und ihrem Schwur. Sie berichtet jetzt von einem glücklichen und erfüllten Liebesleben.
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Ängste         

Frau 31, mit Panikattacken
Sie hatte Angst alleine das Haus zu verlassen und unter fremden Menschen umzukippen, bis hin zur Angst zu sterben. Es gab eine Vielzahl von Faktoren. Ihre erste Panikattacke kam nachdem sie Drogen genommen und daraufhin verdorbenen Kirschsaft getrunken hatte. Sie hatte immer noch Panik als Ihr Stiefvater sie zum Internat fahren wollte und daraufhin durfte sie einige Zeit bei den Eltern bleiben. Da bekam sie erstmalig besondere Zuwendung, denn sie stammt aus einer sehr gefühlskalten Familie. Erst bei einem Vorfall in ihrer jetzigen Beziehung kamen die Ängste zurück. In fast allem was wir bearbeiteten ging es um das Gefühl der Einsamkeit. Das fing schon nach ihrer Entbindung an und setzte sich in unterschiedlichen traumatischen Erlebnissen fort. Der Hauptaspekt war die Zuwendung, die sie damals und heute durch ihr Leid in den Panikattacken erhielt. Dies waren für sie die einzigen Momente totaler Nähe, die sie wirklich zulassen konnte. Damit bekamen die Attacken einen besonderen Nutzen und der Prozess des Loslassens war ein schwieriger mit einigen Rückschlägen. Denn nun galt es für sie andere Wege der Zuwendung zu finden. Dies fiel ihr schwer, da Leid der sicherste Weg war.
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Mann 30, mit Prüfungsangst
Seine Prüfungsangst trat insbesondere bei mündlichen Prüfungen auf. Es stellte sich heraus, dass seine sehr junge Mutter bereits mit ihm schwanger war als sie nach Deutschland auswanderte. Sie hatte furchtbare Angst bei ihrer ersten Geburt nicht zu wissen, was sie tun soll und sich selbst auch nicht mitteilen zu können. Nachdem er nun dieses erlernte Empfinden entkoppelt hat, geht er mit einer natürlichen Angeregtheit in seine Prüfungen.
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Allergien, Tinnitus und Schlafstörungen
 

Allergien funktionieren wie eine Alarmanlage. Das Allergen ist in der Stresssituation ein Schlüsselreiz, den das Gehirn abspeichert. Erst nachdem der Stress überwunden ist, beginnt die Allergie. Begegnen wir nun erneut dem Allergen, reagiert unser Körper allergisch, damit wir gar nicht erst wieder einem solchen Stress ausgeliefert werden – auf körperlicher Ebene eine logische Lösung, doch leider hilft sie nicht.
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Frau 31, mit Alkohol und Milchallergie
Alkoholallergie: Sie hatte einen furchtbaren Streit mit ihrer Mutter. Die Mutter war in diesem Moment sehr angetrunken. Einige Zeit danach entschied sie sich den Kontakt zu ihrer Mutter ganz abzubrechen. Da kam die Allergie, die sie besonders wahrnahm, wenn sie Haarspray benutzte, da dies auch Alkohol enthält. Wir neutralisierten den Streit und lösten ihre negativen Gefühle der Mutter gegenüber auf. Dadurch verschwand die Notwendigkeit für die Allergie und somit die Allergie, was sich auch schon beim nächsten Gebrauch von Haarspray zeigte.

Milchallergie: Ihr Baby war ein Frühchen und es gab Probleme beim Stillen. Sie war gezwungen abzupumpen und hasste es, weil sie sich wie eine Milchkuh vorkam. Nachdem sie abgestillt hatte kam die Kuhmilchallergie. Gefühlsmäßig neutralisierten wir ihre Stillzeit und jetzt kann sie wieder Kuhmilch trinken.
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Frau 29, mit Gräserallergie
Seit der Grundschule war sie allergisch auf Gräser. Als sie noch klein war, hatte ihre sonst immer pünktliche und zuverlässige Mutter sie einmal vor dem Kindergarten stehen lassen. Sie stand dort umgeben von Wiesen und hatte panische Angst ihre Mutter würde aus den schrecklichsten Gründen nie mehr kommen. Von da an war das Abholen für sie mit Stress verbunden. Dieser Stress war vorbei, als sie in die Schule kam, da sie von dort allein nach Hause ging. Wir entkoppelten diesen Stress und nach dem Frühjahr und Sommer zeigte sich dann auch, dass sie von dem lästigen nach Luft schnappen befreit war.
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Mann 36, mit 2 Tinnitus
Er litt unter 2 Tinnitus. Dies stellte sich erst bei der Bearbeitung heraus, als ein Ohr geräuschfrei wurde und das andere nicht. Tinnitus Nr. 1 war eine körperliche Lösung für seine Todesangst und   Nr. 2 für sein Problem mit dem Alleinsein.

1. Tinnitus: In der Hypnose stellte sich heraus, dass man nach seiner Geburt dachte, er würde sterben. Panisch darüber redend wurde er in einen Brutkasten gebracht. Diese Info und die Panik der Ärzte wiederholte sich in seinem Leben noch einmal, als er mit Meningitis ins Krankenhaus kam und die Maschinen, an die er angeschlossen war, anfingen zu piepen. Als es ihm wieder besser ging, bekam er während des Essens Besuch. Man wollte ihn nicht stören und unterhielt sich abseits von ihm. Er hörte seine Mutter sagen, dass er fast gestorben wäre. Genau in diesem Moment setzte der Tinnitus ein, so dass er die Unterhaltung nicht weiter mit anhören konnte. Durch das Übertönen versuchte der Körper ihn dauerhaft von einer Konfrontation mit seiner Todesangst zu befreien.
2. Tinnitus: Im Brutkasten fühlte er sich sehr einsam und verloren. Keiner sprach mit ihm. Er sehnte sich nach seiner Mutter und konnte die dauernde Stille nicht ertragen. Um diesen Tinnitus loslassen zu können, musste er sich seiner jetzigen Lebenssituation stellen. Er wohnte noch Zuhause, hatte sich nach seiner letzten Beziehung nie mehr verliebt und ging seit seinem leicht entstellenden Arbeitsunfall auf keine Frau mehr zu. Er verbrachte die meiste Zeit allein. Damit auch dieser Tinnitus gehen konnte, musste er sich mit seinem Unfall und seinem damit verbundenen Körpergefühl auseinandersetzen. Darüber hinaus arbeitete er all seine negativen Gefühlen und Erfahrungen auf, die ihn davon abhielten sein Leben gemeinschaftlich mit anderen zu gestalten. Jetzt ist er nicht nur von seinem Tinnitus, sondern auch von seinen Hemmungen befreit und geht deutlich selbstbewusster durchs Leben.
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Mann 28, mit Tinnitus und Schlafstörungen
Wegen seines Tinnitus hatte er abends schon Angst vor dem Zubettgehen. Er lag oft stundenlang wach und wälzte sich von einer Seite auf die andere.
Direkt nach der Geburt wurde er von seiner Mutter getrennt. Er hatte sich, als Embryo, über den immerwährenden Herzschlag seiner Mutter sehr mit ihr verbunden gefühlt. Obwohl jeder das Leben über die 5 Sinne wahrnimmt, ist ein Sinn oft ausgeprägter. Für ihn was es der Hörsinn. Die Stille, der das Baby ohne Geborgenheit ausgesetzt war, fühlte sich wie eine unerträgliche Leere an. Nach einer Trennung holte ihn das Gefühl als Erwachsener wieder ein und der Tinnitus begleitete ihn von da an, um diese unerträgliche Leere zu übertönen.
Auch wenn der Körper versuchte ihm damit zu helfen, raubte ihm diese Lösung doch den Schlaf. Nachdem er alle negativen Gefühle des Babys, so wie die Angst vor dem Alleinsein und der Stille überwunden hatte, konnte der Körper den Tinnitus gehen lassen.
Seitdem schläft er entspannt ein und wacht am Morgen erholt auf.
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Frau 40, mit Schlafstörungen
Ihre Oma hatte zuvor auf die Nichte aufgepasst, welche dann in ihrer Obhut am plötzlichen Kindstod gestorben war. Die Familie gab der Oma die Schuld. Ab dem dritten Lebensmonat wurde dann auch sie tagsüber zu dieser Oma gebracht, welche nun panische Angst hatte, dass noch ein Baby bei ihr sterben könnte. Deshalb ließ sie das Baby nur kurz schlafen und hielt es dann wach. Egal um welche Uhrzeit sie nun aufwachte, so konnte sie danach nicht wieder einschlafen. Nicht weiter zu schlafen wirkte immer noch in ihr wie ein alter Befehl der Oma. Dieser wurde in der Behandlung entkoppelt. Darüber hinaus benutzte sie Schlafentzug auch als Selbstbestrafung, wenn sie sich schuldig fühlte. Das bedeutete, dass das Baby glaubte es sei schuldig und man würde es deshalb nicht schlafen lassen. Also galt es auch diesen Komplex zu bearbeiten, damit sie nun endlich ausgeschlafen durchs Leben geht. Was sie seitdem auch tut.
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Chronische Schmerzen und körperliche Leiden
 

Mann 63, mit starken Kiefernschmerzen
Seine Kiefernschmerzen fingen nach einer Unterhaltung mit seiner älteren Schwester an. Sie hatte ihn als Geizhals beschimpft. Er hängt sehr an seiner Schwester und verbeißt sich immer alles böse, was ihm auf der Zunge liegt. Fällt das Zurückhalten von ärgerlichen Worten sehr schwer, hilft der Kiefer beim Schweigen mit, indem er sich verschließt. Normalerweise bewegen sich die Kiefernmuskel und sorgen dafür, dass der Kiefer sich während des Sprechens öffnet. Es stellte sich raus, dass er während seiner Lehrzeit bei Ihr wohnte und all sein Geld abgeben musste, was ihn damals schon immer sehr wütend machte. Nun kamen in dieser Unterhaltung über das Geld die unterdrückten Gefühle wieder hoch. In der Therapie erlaubte er sich seinen Zorn auf seine Schwester raus zu lassen und entlastete damit seinen Kiefer, so dass er wieder schmerzfrei war.
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Frau 49, mit Atemnot
In manchen Momenten hatte sie das Gefühl zu ersticken. Wir fanden den Grund in ihrer Familiengeschichte. Sie fühlte sich sehr mit ihrem Vater verbunden, der auch an Atemnot litt. Er war das siebte und letzte Kind in seiner Familie. Bei der Geburt hatte seine Mutter der Hebamme gesagt: “Wenn er nicht atmet, hau nicht drauf, ich habe genug Kinder.“ Der Vater hatte also das Recht zum Leben nicht bekommen. Als ihr klar wurde, dass sie dieses Trauma von ihrem Vater übernommen hatte und es nicht ihres war, konnte sie ihr Recht zu leben zum ersten Mal spüren. Seit diesem Moment meldet sich ihr Atemnot fast gar nicht mehr und geht weg, wenn sie sich daran erinnert, dass sie leben darf.
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Frau 38, häufiger Stimmverlust
Stimmverlust und Heiserkeit kommen durch Schreckangst. Sie erschreckte sich furchtbar, wenn ihre Handlungen unerwartet massiv kritisiert wurden. Dann fühlte sie sich in ihrer Person in Frage gestellt und musste diese Dinge klären – danach verlor sie meist ihre Stimme. Ursprung: Als vierjähriges Mädchen musste sie wegen eines Krankenhausaufenthaltes ihrer Mutter in einen Hort. Anfangs kannte sie die Regeln nicht und spielte einfach weiter im Sand, obwohl es zum Mittagessen geklingelt hatte. Die Erzieherin hatte sie dann wütend von hinten gegriffen und unter Beschimpfungen aus dem Sandkasten geholt. Sie hatte diesen Moment als traumatisches Ereignis noch komplett abgespeichert. Das Schlimmste für sie war der Schrecken, als sie plötzlich von hinten hochgerissen wurde und sie hatte sich wegen der Wut der Erzieherin nur noch dumm und in ihrer Person abgelehnt gefühlt.
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Probleme von Babys und Kleinkindern
 

Junge 20 Monate, mit Einschlafproblemen
Nach der Entbindung durch einen Kaiserschnitt durfte er nachts nicht bei seiner Mutter bleiben. Durch dieses traumatische Erlebnis....stellte er nun immer sicher, dass Mama abends noch bei ihm war. Wenn sie das Zimmer verlassen wollte, schreckte er sofort auf und es dauerte meistens etwa bis zu 1,5 Std. bis er wahrhaftig eingeschlafen war. Seitdem wir seinen Stress gelöst hatten, schläft er immer direkt und friedlich ein.
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Schreikind und meckerte immer
Ihr Geschrei machte ihre Mutter fertig. Der Grund war in der Geburt zu finden. Die Mutter wäre im Kreissaal furchtbar gerne aufgestanden, aber die Hebamme erlaubte es ihr nicht. Sie hätte die Hebamme unglaublich gerne angeschrieen, verkniff es sich aber und blieb wütend auf dem Bett liegen. Ihre Tochter erledigte das Schreien für sie, sobald der Kopf zu sehen war. Hier musste die Geburt entkoppelt werden. Auch wenn wir dies erst 30 Jahre später taten, weil sie da immer noch meckerte und sich ständig aufregte, ist es ein perfektes Beispiel für ein Schreikind. Man hätte dies auch im Kleinkindalter zusammen mit der Mutter wunderbar auflösen können.
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Mädchen 24 Monate, mit Eiweißintoleranz bei Kuhmilch

Ihre Mutter hatte wahnsinnig große Angst Ihr Kind nicht ernähren zu können. Sie wollte auf keinen Fall zufüttern müssen. Obwohl das Baby 1 Liter trank, nahm es einfach nicht zu, so dass der Mutter nichts anderes übrig blieb als auch Ersatznahrung zuzufüttern. Als der Stress um das Stillen beendet war, machte das Kind eine Milcheiweißintoleranz. Die Intoleranzen, sowie Allergien entstehen immer erst, wenn die Krisenphase überwunden ist. Zur Auflösung musste die Mutter ihre Glaubenssätze und Ihren damaligen Stress loslassen und das Zufüttern annehmen. Jetzt kann die Tochter wieder Milchprodukte genießen.
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Unerfüllter Kinderwunsch und Trauer um ein Kind
 

Bei einem unerfüllten Kinderwunsch ist es oft wichtig zu klären, ob sich zwei Stammbäume mit einer bedrohlichen Information zum Thema „Kinder kriegen“ getroffen haben.


Frau 29, unerfüllter Kinderwunsch
Sie kommt aus einer Familie, in der die Uroma in jungen Jahren an Krebs gestorben ist und 3 kleine Kinder hinterlassen hat. Alle weiteren Nachfahren dieser Familie sind im Gesundheits- und Rettungswesen tätig und haben teilweise auch Partner aus diesen Berufsgruppen geheiratet. Sie selbst ist Hebamme. Bei ihrer eigenen Geburt hatte sie das Gefühl es ginge nur um das Wohlbefinden der Mutter und keiner habe sich für sie interessiert. Als Hebamme sieht sie, was bei der Geburt alles schief gehen kann, das machte ihr Sorgen. Darüber hinaus empfand sie die Kinder ihrer Freunde als Stress und hat das Gefühl in ihrer Mutter schon ein kleines Kind zu haben. All diese Informationen, Gefühle und Sorgen hat sie aufgearbeitet, so dass von ihrer Seite dem Kinderwunsch nichts mehr im Wege steht.
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Frau 32, hat ein Sternenkind geboren
Ihr Kind war aus genetischen Gründen nicht lebensfähig und sie hat es im 5 Monat geboren.
Ihr Schmerz war unsagbar groß und obwohl sie ihr Baby in den Armen halten konnte, hat dies nicht gereicht um wahrhaftig Abschied zu nehmen.
Anfangs fand sie Unterstützung in ihrer Trauer, aber schon bald fühlte sie sich von ihrem Partner alleingelassen, da er seine Trauer ganz mit sich selbst ausmachte. Sie hätte sich gewünscht öfter Gelegenheit zu haben über ihr totes Kind zu sprechen oder sich in ihrer Trauer an ihre Familie zu wenden. Doch das tat sie nicht und fühlte sich dadurch allein und verloren.
In der Therapie erkannte sie die Gründe, weshalb sie sich nicht offenbaren konnte. Sie sprach nicht, sondern stellte Mutmaßungen an und verhielt sich entsprechend. Sie verstand, dass sie ihrer Umwelt gar keine weitere Möglichkeit gegeben hatte sie zu unterstützen. Sie lernte ihre Gefühle zu kommunizieren und hörte auf falsche Rücksicht zu nehmen. Sie fühlt sich bei ihren Lieben wieder sicher und geborgen. In der Hypnose arbeitete sie ihren Schmerz, ihre Verzweiflung und Enttäuschung auf. Sie vereinte sich noch einmal mit der Seele ihres Kindes und fühlte, dass alles gut war. Das hilft ihr Stück für Stück Abschied zu nehmen. Ihre Trauer fühlt sich nun wie ein Prozess an, dem sie sich gewachsen fühlt und in dem auch Platz für andere Dinge und Gefühle ist.
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